Migration auf SC-OWI Release 5.11 (Februar 2010)
Mitte Februar wurde das Verfahren SC-OWI – Ahndung von Ordnungswidrigkeiten – auf das aktuellste Release 5.11 umgestellt. Der Releasewechsel war auf Grund der Anforderungen aus dem Projekt „Shared Service Center Digitale Postverarbeitung“ erforderlich, das im Rahmen des vom Land geförderten Modellvorhabens Vernetzte Verwaltung durchgeführt wird. Die Citkomm begleitet das Projekt als IT-Dienstleister.
Dabei wird die eingehende Post über den Dienstleister der Post AG, die Williams Lea Inhouse Solutions GmbH in Werl, gescannt und indiziert und anschließend in digitaler Form an die Citkomm übergeben. Über eine neu geschaffene zentrale Importschnittstelle in SC-OWI wird dieser Posteingang dann den jeweiligen Vorgängen im Verfahren zugeordnet. Nicht automatisiert zuordenbare Post wird einem Clearingsachbearbeiter übergeben, der diese Vorgänge recherchiert und zuordnet. Die Posteingänge werden den Sachbearbeitern in Form von Postkorbeinträgen innerhalb des SC-OWI-Systems mitgeteilt. Sie fordern ihn auf, diese bereits dem Vorgang zugeordnete Post zu bearbeiten und daraus resultierende Schritte einzuleiten.
Auch die ausgehende Post kann entweder automatisiert oder auf Anforderung des Mitarbeiters im SC-OWI System archiviert werden.Damit wurde die elektronische Akte für die am Projekt teilnehmenden Kunden in vollem Umfang realisiert .
Auf Kundenseite zeichnet sich das neue Release dadurch aus, dass die Clients nicht wie bisher auf jedem Rechner, sondern auf einem zentralen Fileserver im Kundennetzwerk installiert werden. Jeder Sachbearbeiter greift über eine Verknüpfung auf seinem PC darauf zu. Die Installation von Software-Updates an den Rechnern der Sachbearbeiter ist daher zukünftig nicht mehr erforderlich. Konfigurationsänderungen werden erheblich erleichtert.
Zeitgleich wurde das Verfahren auf einen neuen Server migriert, der ausreichend Kapazitäten für eine weitere Expansion zur Verfügung stellt.
Die nach der Migration zunächst aufgetretenen Probleme beim lokalen Druck konnten inzwischen fast vollständig behoben werden. Zurzeit bestehen noch Probleme beim Import verschiedener externer Daten, z. B. beim elektronischen Postzustellungsauftrag und bei den Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Die elektronische Akte wird im oben angeführten Umfang nur für die am Projekt beteiligten Kunden - den Kreis Soest, den Märkischen Kreis und die Stadt Lippstadt - frei geschaltet.
